Bürgerinitiative Grossgemeinde Leitzersdorf - Durchblick 22. September 2005


 
 
 
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Durchblick 22. September 2005 PDF Drucken E-Mail
Liebe GemeindebürgerInnen!

Sie erhielten in den letzten Tagen von den wahlwerbenden Fraktionen jede Menge Informationsmaterial, in dem die Tatsachen teilweise sehr rosig dargestellt wurden.

Hier noch einige aufklärende Worte von mir, Franz Schöber, zu den nachstehend angeführten Themen.

So wird von der seit April 2005 tätigen Gemeinderegierung mit „Spargesinnung“ gearbeitet!!!
 
Ø    Kanalsanierung in Leitzersdorf ohne Förderung
Die derzeitige Gemeinderegierung wollte der Bevölkerung beweisen, dass sie auch etwas zustande bringen kann. Sie beauftragte eine Baufirma mit den Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes. Ein von mir getätigter Anruf bei der Förderstelle des Landes NÖ löste Verwunderung aus. Der zuständige Beamte teilte mir mit, dass seitens der Gemeinde Leitzersdorf bis heute kein Förderungsansuchen eingelangt ist. Seine Aussage: „Anscheinend ist eure Gemeinde sehr reich, da sie tausende Euro Fördermittel nicht benötigt.“
Seit Jahren ist bekannt, dass es im unteren Bereich des Kanalnetzes von Leitzersdorf Rückstauprobleme in erhöhtem Ausmaß gibt, deren Ursache im zu geringen Rohrdurchmesser liegt. Ein beauftragter Zivilingenieur erhob die Durchflussmenge und stellte fest, dass ab Ernstbrunner Straße 77 bis zur Kläranlage eine Ausweitung des Kanaldurchmessers erforderlich ist. Trotzdem wurden die defekten Kanalrohre nur durch Rohre mit gleichem Durchmesser ersetzt. Dadurch wird in den kommenden Jahren ein weiterer Tausch gegen Kanalrohre mit größerem Durchmesser erforderlich, der neuerlich Kosten verursachen wird.

Ø    Anschluss von Leitzersdorf, Wollmannsberg, Hatzenbach und Wiesen an die Kläranlage Stockerau
Die Gemeinderegierung vor 1995 hat bereits das Abwasserbeseitigungsprojekt mit Standort Kläranlage in Hatzenbach beschlossen. Dieses Projekt wurde von mir mit Unterstützung des Landes NÖ so abgeändert, dass wir aus den Orten Leitzersdorf, Wollmannsberg, Hatzenbach und Wiesen die Abwässer in die Kläranlage Stockerau einleiten können. Ich bin stolz, dass ich der Bevölkerung mittel- und langfristig die finanzielle Belastung des Betriebes einer eigenen Kläranlage erspart habe. Dennoch wird dieses abgeänderte Kanalprojekt mit einer Auftragssumme von rund € 4 Mio das größte je in der Geschichte Leitzersdorf zu realisierende Infrastrukturprojekt.

Ø    Einige Worte zur finanziellen Situation der Gemeinde
Nach zehn Jahren, in denen ich für die Finanzen der Gemeinde Leitzersdorf verantwortlich war, wurden die laufenden Überprüfungen des Landes NÖ stets positiv bewertet. In sämtlichen Prüfberichten des Landes NÖ aus meiner Zeit als Bürgermeister – das betrifft auch die Überprüfung im Frühjahr 2005 – wurde eindeutig und klar festgestellt, dass die Finanzmittel der Gemeinde zweckmäßig und sparsamst verwendet wurden. Der Rechnungsabschluss 2004 ergab einen Überschuss von ca. € 75.000,--. Dieser Überschuss wurde im Budget 2005 für die Wiederherstellung der Gehsteige und Abstellflächen in Leitzersdorf vorgesehen. Weiters wurden rund € 200.000,-- für die Gestaltung der Lindenstraße, Gartenstraße und Feldgasse eingeplant. Die von der derzeitigen Gemeinderegierung veranlassten Arbeiten im Bereich der Lindenstraße entsprechen nicht einer Siedlungsstraße, sondern eher der Asphaltierung eines Güterweges. Es fehlen Pläne für die optimale Gestaltung von Abstellflächen und Grüninseln. Diese konzeptlose Vorgangsweise um tausende Euros zeugt von „INKOMPETENZ“ der derzeitigen Gemeindeführung.

Ø    Illegaler Abbau in der Schottergrube Hatzenbach
Rätselraten – Wer war in der Hatzenbacher Schottergrube illegal am Werk und hat zuviel abgebaut und abgelagert? Die Gemeinderegierung ist ratlos ...
Die Gemeindeverantwortlichen sollten sich erinnern, in welchem Ausmaß aus der gemeindeeigenen Schottergrube Schotter für das Siedlungsgebiet am Weiher, das Siedlungsgebiet Leitzersdorf Süd-Ost, die Gehsteig- und Nebenanlagengestaltung in Kleinwilfersdorf bzw. diverse Feldwege abgebaut worden ist. Laut Bericht der NÖN sind Bgm. Ing. Günter Glasl und der Ortsvorsteher von Hatzenbach Gerhard Ratsch ratlos, wofür die tausenden Kubikmeter verwendet wurden. An Ihrer Stelle sollte daher die Staatsanwaltschaft mit einer Sachverhaltsdarstellung eingeschaltet werden, um „Licht“ in die dunkle Affäre zu bringen.

 
Wählen Sie einen Bürgermeister, der seine Aufgabe als Vollzeitjob betrachtet und nicht als Teilzeitbeschäftigung.

Wählen Sie eine Gemeinderegierung, die mit Erfahrung und sinnvollen Konzepten Zukunftsprojekte für alle Gemeindebürger umsetzt.


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Schöber Franz

 
 

 
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